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Anlegestelle für das Rettungsboot
03 Feb

Für 1,41 Millionen Euro soll das Neckarufer im Lindenschulviertel neu gestaltet werden. Im Zuge dessen hofft die Freiwillige Feuerwehr Untertürkheim auf eine neue Anlegestelle für ihr Rettungsboot. Bislang muss dieses im Zuge des Stuttgarter Wasserrettungskonzepts an der Obertürkheimer Schleuse eingesetzt werden. Das ist im Notfall mit einem großen Zeitverlust verbunden.

Erst im Dezember hatte der Gemeinderat die Gelder für das aus ihrer Sicht wichtige Projekt bereit gestellt. Aber bereits seit Mitte der 1990er-Jahre gibt es Visionen, den Neckar für die Bürger erlebbarer zu machen. Zumindest für das Lindenschulviertel soll dies nach dem Wunsch der Stadträte und OB Fritz Kuhn nun Wirklichkeit werden. Im Frühjahr sollen die Pläne vorgestellt werden. Angedacht sind unter anderem eine attraktivere Schiffsanlegestelle für den Neckar Käpt‘n, die Absenkung des Damms und der Uferterrassen, zudem wünschen sich viele Bürger ein Café. Doch bereits jetzt weckt das Projekt auch Begehrlichkeiten - und zwar bei der Freiwilligen Feuerwehr Untertürkheim.

„Wir wünschen uns eine Einsatzstelle für unser Rettungsboot“, sagt Kommandant Holger Kamm. Denn diese fehlt bislang in Untertürkheim seit die Abteilung vor mehr als zwei Jahren ein neues, den Richtlinien entsprechendes Motorboot bekommen hat. Dieses ist mit einer Länge von circa 4,50 Metern und einer Breite von mehr als zwei Metern deutlich größer als das bisherige. „Deshalb können wir es im Oberwasser überhalb der Unterürkheimer Schleuse nicht mehr zu Wasser lassen.“ Die einzige Möglichkeit besteht derzeit an der Obertürkheimer Schleuse oder es muss die Drehleiter als Hilfskran eingesetzt werden. „Beides ist im Notfall mit einem gehörigen Zeitverlust verbunden“, betont Kamm. Dabei beruht auf der Abteilung Untertürkheim und den Kollegen aus Münster, die über das gleiche Boot verfügen, die Basis des Stuttgarter Wasserrettungskonzepts. Bereits vier Mal waren die Untertürkheimer Feuerwehrmänner in diesem Jahr mit ihrem Boot im Einsatz, unter anderem als aufgrund von Blitzeis ein Auto in den Neckar im Stuttgarter Hafen krachte.

Mit der neuen Anlegestelle könnte man innerhalb weniger Minuten einsatzbereit sein. Dafür ist einfach ein betonierter, seichter Zugang von wenigen Metern nötig. „So könnten wir das Boot mit dem Anhänger einfach zu Wasser lassen“, sagt Kamm. Dies ließe sich im Zuge der Renaturierung gut integrieren ohne aufzufallen, hofft er. Vielleicht könnten so auch Bürger oder Kinder ihre Füße im Neckar kühlen. Aber vor allem als Anlegestelle für das Feuerwehrboot - um Menschenleben zu retten.

Quelle: UZ Bild: Blaulichtreport Stuttgart

138. Abteilungsversammlung
03 Feb

138. Abteilungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Untertürkheim – 23. Januar 2016
Am Samstag konnte Abteilungskommandant Holger Kamm die Kameradinnen und Kameraden
der Einsatzabteilung, der Jugendgruppe, der Altersgruppe und zahlreiche geladene Gäste der
Branddirektion und aus der Politik im Untertürkheimer Feuerwehrhaus zur
Abteilungsversammlung begrüßen.
Zu den geladenen Gästen die der Einladung gefolgt waren, gehörte Bezirksvorsteherin Dagmar
Wenzel, die Stadträtin Beate Bulle Schmid, die Stadträte Dr. Markus Reiners und Eberhard
Brett, den Vorsitzenden des AGUV Werner Feinauer, vom Stadtfeuerwehrverband Klaus
Dalferth, den Kommandant der Werkfeuerwehr Daimler AG Heiko Schäfer und die Vertreter der
Branddirektion, angeführt vom Amtsleiter Dr. Frank Knödler, sowie Inko Weber, Horst
Sünderhauf und Verbindungsmann Rainer Brumm.
Holger Kamm begann mit einem Rückblick über ein ereignisreiches Jahr 2015, in dem 85
Einsätze zu bewältigen waren. Darunter galt es 57 mal Brandeinsätze zu meistern, 7 mal
musste eine durch Einsätze entblößte Berufsfeuerwache besetzt werden. Der
Wasserrettungszug der Untertürkheimer wurde 6 mal bei Wasserunfällen benötigt. Im Bereich
der Technischen Hilfe gab es 15 Hilfeleistungen abzuarbeiten.
Insgesamt wurden so 2333 Einsatzstunden geleistet, aus allen Einsätzen kamen
die Untertürkheimer Feuerwehrleute unbeschadet zurück.

Dies ist nur mit einer starken Einsatzabteilung, die aktuell aus 39 Mitglieder besteht und durch
umfassende Aus- und Fortbildung möglich. Auch 2015 wurde das bewerte Ausbildungskonzept
weiter umgesetzt und verbessert, somit kann die Abteilung Untertürkheim auf einen sehr guten
Ausbildungsstand zurückgreifen. Dazu wurden insgesamt 51 Übungen für Mannschaft,
Maschinisten und für Führungskräfte abgehalten.
Darüber hinaus besuchten 12 Kameradinnen und Kameraden 5 verschiedene Lehrgänge bei
der Ausbildungsabteilung der Feuerwehr Stuttgart.
Das Jugendfeuerwehr-Team um Cornelia Seidl begeisterte auch 2015 wieder die Jugendlichen
mit zahlreichen Aktionen. Neben den feuerwehrtechnischen Übungen gab es auch noch weitere
Aktivitäten bei denen sich die JFW beteiligte. Hier sei das 50. Jubiläum der Jugendfeuerwehr
Stuttgart oder aber auch eine Dunkelsensibilisierung zusammen mit blinden Kindern zu nennen.

 

In diesem Jahr standen auch wieder Wahlen für alle Posten in der Feuerwehr Untertürkheim an.
So wurden Holger Kamm als Abteilungskommandant, sowie Stephan Rubenbauer als 1. und
Dieter Strauß als 2. Stellvertreter im Amt bestätigt. Ebenso wurde der komplette
Abteilungsausschuss, 2 Kassenprüfer, 2 Delegierte für den Stadtfeuerwehrverband und 1
Mitglied des Feuerwehrausschuss der Feuerwehr Stuttgart gewählt.
So viel Engagement schlägt sich natürlich auch bei Ehrungen und Beförderungen nieder.
So wurde Robert Munk für 50 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit geehrt. Ebenso wurden Hans-Jörg
Knecht, Florian Leonberger und Michael Seidl für ihre Tätigkeiten im Abteilungsausschuss,
Cornelia und Stefan Seidl für ihre Tätigkeiten in der Jugendgruppe geehrt.
Lars Wais, Andreas Hummel, Alexander und Michael Straub, Stefan Huber und Tobias Titze
wurden zum Feuerwehrmann befördert.
Der Personalstand betrug zum Jahresende 71 Kameradinnen und Kameraden, verteilt auf die
Einsatzabteilung, die Jugendfeuerwehr und die Altersgruppe.
Zahlreiche Veranstaltungen und Ereignisse begleiteten das Jahr 2015 - darunter die Feuerwehr-
Hocketse und der Stand beim „Flegga-Treff“, das Stellen des 22. Weihnachtsbaumes und auch
der mehrtägige Feuerwehrausflug an den Tittisee ins Feuerwehrhotel.

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