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10 Aug

Rauchmelderpflicht

 Seit dem 31.12.2014 müssen in allen Gebäuden in Baden-Württemberg rauchmelder verbaut werden. 

Wo müssen Sie Rauchmelder anbringen?

  • In allen Aufenthaltsräumen, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen. Die entsprechende Erläuterung gemäß des Staatsministeriums Baden-Württemberg, Pressestelle der Landesregierung, lautet: ,,Solche Aufenthaltsräume finden sich als Schlafzimmer, Kinderzimmer oder Gästezimmer insbesondere in Wohnungen, aber auch in anderen Gebäuden, wie z.B. in Gasthöfen und Hotels, Gemeinschaftsunterkünften, Heimen oder Kliniken.“
  • In allen Fluren in der Wohnung bzw. im Einfamilienhaus, über die Rettungswege ins Treppenhaus oder ins Freie führen, ist jeweils mindestens ein Rauchmelder zu installieren. In Einfamilienhäusern mit einem offenen Treppenraum gilt dieser auch als Fluchtweg und muss mit einem Melder auf jedem Stockwerk ausgestattet werden. 

Verantwortlich für die Rauchmelder Wartung (Betriebsbereitschaft)

  • In Mietwohnungen: der Mieter bzw. Bewohner der Wohnung (im Fachjargon: der unmittelbare Besitzer) – es sei denn der Eigentümer übernimmt die Wartung selbst
    ABER: Der Vermieter ist dennoch immer in der Pflicht, die von ihm oder über Dritte (externe Dienstleister) installierten Melder betriebsbereit zu halten, d.h. die regelmäßige Wartung zu übernehmen. Diese mietrechtliche Pflicht verdrängt auch anderslautende Regelungen zur Zuständigkeit für die Wartung von Rauchwarnmeldern in einzelnen Landesbauordnungen! Mehr
  • Im selbst genutzten Wohnraum: der Eigentümer

Prüfzeichen für Rauchmelder

Inzwischen sind auf dem Markt zahlreiche Rauchmelder in unterschiedlichen Preisklassen erhältlich. Prüfzeichen sind daher eine gute Orientierungs- und Entscheidungshilfe vor dem Kauf. Nicht selten sind aber viele Verbraucher verunsichert, auf welche Zeichen sie vertrauen sollen. Gibt es Siegel, die von der Feuerwehr empfohlen werden? Wofür stehen Prüfzeichen wie “Q” oder “CE” und was sollte man beim Rauchmelder-Kauf beachten?

Prüfzeichen: Das sagt der Bundesgerichtshof
Wer mit Güte-, Qualitäts- oder Prüfzeichen wirbt, muss diese auch inhaltlich erklären, so der Bundesgerichtshof (BGH) in seinem Urteil vom Juli 2016 (Az.: I ZR 26/15). Informationen zu den Prüfkriterien sowie zur Art der durchgeführten Prüfungen müssen zugänglich gemacht werden. In der Praxis fehlen leider solche Erläuterungen auf den Produktverpackungen häufig, was bei Verbrauchern zu großer Verunsicherung führt.

Rauchmelder-Prüfzeichen: Empfehlung der Feuerwehr
Feuerwehr und Brandschutzexperten empfehlen seit längerem Rauchmelder mit dem “Q” als Qualitätszeichen. Dieses Siegel kennzeichnet qualitativ hochwertige Rauchmelder und bietet damit eine sichere Entscheidungshilfe beim Rauchmelderkauf. Die von renommierten Prüfinstituten überprüften strengen Prüfkriterien stellen sicher, dass Fehlalarme durch Rauchmelder reduziert werden. Melder mit der Auszeichnung “Q” sind daher besonders stabil gegen äußere Einflüsse und verfügen über eine fest eingebaute 10-Jahres-Batterie, die einen zuverlässigen Langzeiteinsatz gewährleistet.

Q steht für Qualität
Besonders bei großen Ausschreibungen wird regelmäßig das “Q” vorausgesetzt, denn das Siegel bietet eine sichere Entscheidungshilfe beim Kauf von Qualitätsmeldern. Das „Q“ beruht auf den Anforderungen der Richtlinie 14-01 der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb). Das Qualitätszeichen bietet damit ein hohes Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit. Rauchmelder mit dem “Q” als Qualitätszeichen weisen automatisch das CE-Zeichen und die DIN EN 14604 aus. Letztere ist eine europäische Produktnorm, legt die Mindestanforderungen für Rauchmelder fest und bildet die Grundlage für die CE-Kennzeichnung. Die CE-Kennzeichnung beinhaltet damit kein qualitative Aussage, sondern legt nur einen gemeinsamen Mindeststandard fest.
Rauchmelder mit dem Qualitätszeichen “Q” sind bereits ab 20 Euro im Handel erhältlich.

Quelle: Rauchmelder Lebensretter

Notruf 112
22 Jun

Schon im Kindergarten lernt man, welche Telefonnummer man wählen muss, wenn man in einer brennzligen Situation, professionelle Hilfe benötigt. Spielerisch und im Rahmen der Brandschutzerziehung lernen schon die kleinsten dass man unter der europäischen Notrufnummer 112 schnelle Hilfe bekommt, egal wo man ist, egal von welchem Telefon man anruft, das funktioniert sogar mit einem gesperrten Handy.

Viele Bürger wissen dennoch nicht auf was es bei einem Notruf ankommt.

 

Wir wollen Ihnen an einem kleinen Beispiel zeigen wie der Notruf funktioniert, auch wollen wir Ihnen einen Einblick geben in dass, was im Hintergrund abläuft.

Auf der Kreuzung Augsburger Straße ist es zu einem Unfall mit zwei PKW gekommen. Aus einem PKW steigen 2 Personen aus, der Fahrer des zweiten PKW kann sich nicht selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Sie kommen als erster an der Unfallstelle an und setzen den Notruf ab.

Fiktives Beispiel

 

Um Hilfe zu holen wählen sie die europweite Notrufnummer 112, sie werden automatisch mit der nächsten Einsatzleitstelle verbunden.

Um schnell Hilfe an die Unfallstelle senden zukönnen benötigt das Personal auf der Leitstelle ein par Informationen - Die 5W-Fragen

W1 Wo befindet sich der Einsatzort?
In welcher Straße mit welcher Hausnummer und ganz wichtig in welchem Stadtteil befindet sich die Einsatzstelle?
"Kreuzung Asangstraße / Augsburger Straße in Stuttgart Obertürkheim."

W2 Was ist passiert?
Handelt es sich um einen Verkehrsunfall, Brand oder um einen umgestürzten Baum? Beschreiben sie in wenigen, kurzen und klaren Sätzen die Lage vor Ort.
"Verkehrsunfall mit 2 PKW."

W3 Wie viele verletzte?
Sind mehrere Personen verletzt, sind Personen in einer Wohnung oder im PKW eingeschlossen?
"Es gibt drei verletzte Personen, davon ist eine Person in einem PKW eingeschlossen."

W4 Wer ruft an?
Nennen Sie uns Ihren Namen und eine Telefonnummer, unter der man Sie erreichen kann, dies ist wichtig, falls noch mehr Informationen benötigt werden.
"Ich heiße Max Mustermann, sie erreichen mich unter der Telefonnummer 01578/000000711"

W5 Warten auf Rückfragen.
Das Gespräch wird vom Disponenten auf der Leitstelle beendet, es ist wichtig, dass der Disponent Ihnen noch zusätzliche Fragen stellen kann, z.B. ob die Personen bei unserem Verkehrsunfall noch ansprechbar sind. Legen Sie erst auf, wenn der Disponent sie dazu auffordert.

Versuchen Sie die Lage möglichst ruhig zu schildern und antworten sie auf alle Fragen des Disponenten.

Der Notruf über das Handy
Bei einem Notruf über das Handy ist wichtig, dass eine SIM-Karte eingelegt ist.
Der Notruf kostet Sie nichts und kann auch mit Tastensperre gewählt werden.

 

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